Fordert dich eine unerwartete E-Mail, ein Brief, ein Anruf, eine SMS, eine Social-Media-Nachricht oder eine Website im Namen von BitBox zu einer Handlung auf, brich den Kontakt sofort ab. Klicke auf keinen Link, scanne keinen QR-Code, lade nichts herunter und verwende weder angegebene Telefonnummern noch Antwortadressen. Wähle danach unten den Fall, der beschreibt, was du bereits getan hast.

Wallet-Backup niemals weitergeben

Gib deine Wiederherstellungswörter niemals auf einer Website, in einer App, auf einem Computer oder Smartphone, in einem Formular, Chat oder KI-Tool ein. Der BitBox Support fragt weder danach noch nach deinem Wallet-Backup. Werden Wiederherstellungswörter offengelegt, können sie einem Angreifer ermöglichen, auf die daraus abgeleiteten Wallets zuzugreifen und Guthaben zu übertragen.

 

Hast du bereits Wiederherstellungswörter eingegeben oder ein Wallet-Backup weitergegeben, lies sofort den Abschnitt Wiederherstellungswörter oder Wallet-Backup weitergegeben.


Welcher Fall trifft auf dich zu?

Du hast die Nachricht, den Brief oder den Anruf nur erhalten

Nur weil du eine verdächtige Nachricht, einen Brief oder einen Anruf erhalten hast, hat der Absender noch keinen Zugriff auf deine Wallet. Antworte nicht, scanne keinen QR-Code, öffne keinen Anhang, rufe keine angegebene Telefonnummer an und folge keinen Anweisungen.

Hast du keinen Link geöffnet, keinen QR-Code gescannt, nichts heruntergeladen oder eingegeben, deine BitBox nicht verbunden und keine Aktion bestätigt, musst du deine BitBox nicht zurücksetzen, kein Guthaben übertragen und den Support nicht kontaktieren. Möchtest du trotzdem wissen, ob der Kontakt echt ist, kannst du das offizielle Kontaktformular selbst öffnen und eine vollständig neue Anfrage erstellen.

Eine schrittweise Prüfung findest du unter BitBox-Kontakt auf Echtheit prüfen (auf Englisch).

Schliesse die Seite sofort. Lade nichts herunter und installiere keine Software. Verbinde deine BitBox nicht mit der Seite und bestätige keine Aktion auf dem Gerät.

Die nächsten Schritte findest du im englischsprachigen Leitfaden Nach einem Phishing-Versuch richtig reagieren.

Du hast etwas heruntergeladen oder installiert, deine BitBox verbunden oder eine Aktion bestätigt

Trenne deine BitBox vom Computer, schliesse die verdächtige Website oder App und bestätige keine weiteren Aktionen. Verwende keine Software oder Fernzugriffsprogramme weiter, die dir über den verdächtigen Kontakt angeboten oder bereitgestellt wurden.

Wähle im englischsprachigen Leitfaden Nach einem Phishing-Versuch richtig reagieren den Fall aus, der beschreibt, was du getan hast. Öffne ausserdem das offizielle Kontaktformular selbst und erstelle dort eine neue Support-Anfrage.

Du hast Wiederherstellungswörter eingegeben oder ein Wallet-Backup weitergegeben

Gehe davon aus, dass die Wiederherstellungswörter kompromittiert sind. Sie können einem Angreifer Zugriff auf Wallets ermöglichen, die aus diesem Backup abgeleitet sind. Verwendest du eine optionale Passphrase, gib sie unter keinen Umständen weiter. Teile dem Support nur mit, dass du eine optionale Passphrase verwendest. So kann er die mögliche Gefährdung einordnen, ohne dass du die Passphrase preisgibst.

Gehe im englischsprachigen Leitfaden Nach einem Phishing-Versuch richtig reagieren sofort zum Abschnitt über offengelegte Wiederherstellungswörter. Dort erfährst du, wann du Guthaben auf eine neu erstellte Wallet übertragen musst und welche Voraussetzungen zuvor erfüllt sein müssen.

Nutze ein separates, vertrauenswürdiges Gerät, um das offizielle Kontaktformular des BitBox Supports zu öffnen und eine neue Anfrage zu erstellen. Sende dem Support niemals Wiederherstellungswörter, Wallet-Backups, private Schlüssel, Passwörter, Passphrasen, PINs oder Authentifizierungscodes.

Du möchtest den Kontakt mit bekannten Betrugsmaschen vergleichen

Der englischsprachige Überblick Bekannte Phishing- und Betrugsversuche im Namen von BitBox enthält datierte Beispiele. Dazu gehören gefälschte Support-Anrufe, betrügerische Websites, Betrugsversuche mit unerwarteten Bestätigungen des Kontaktformulars und Briefe mit QR-Codes für angebliche Sicherheits- oder Firmware-Updates.


Was BitBox niemals von dir verlangt

BitBox wird dich niemals dazu auffordern:

  • Wiederherstellungswörter, ein Wallet-Backup, private Schlüssel, Passwörter, Passphrasen, PINs oder Authentifizierungscodes preiszugeben;
  • im Rahmen einer Support-Anfrage Guthaben auf eine angeblich „sichere“ oder „geschützte“ Wallet zu übertragen;
  • Wiederherstellungswörter auf einer Website oder in einer Anwendung einzugeben;
  • Fernzugriffssoftware oder unaufgefordert angebotene Wallet-Software zu installieren;
  • deine BitBox mit einer Website zu verbinden, um deine Wallet angeblich zu prüfen, zu synchronisieren, wiederherzustellen oder abzusichern; oder
  • ein Update der BitBoxApp oder der BitBox02-Firmware mithilfe eines QR-Codes aus einem unaufgefordert zugesandten Brief durchzuführen.

Firmware-Updates für die BitBox02 werden über die BitBoxApp bereitgestellt. Behauptet ein Brief, eine Nachricht oder eine Website, dafür sei ein separater QR-Code nötig, scanne ihn nicht. Nutze stattdessen die offizielle Anleitung Wie du die BitBox02-Firmware aktualisierst.


BitBox-Kontakt unabhängig prüfen

Nutze zur Prüfung keine Links, Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder anderen Angaben aus dem verdächtigen Kontakt. Verwende stattdessen den englischsprachigen Leitfaden BitBox-Kontakt auf Echtheit prüfen oder gleiche eine Adresse mit der englischsprachigen Übersicht Offizielle BitBox-Websites, E-Mail-Adressen und Supportkanäle ab.

Auch wenn die Nachricht dringend klingt: Lass dich nicht unter Druck setzen. Öffne das offizielle Kontaktformular des BitBox Supports selbst, erstelle eine vollständig neue Anfrage und bitte BitBox, den Kontakt zu prüfen. BitBox kann dir sagen, ob er echt oder betrügerisch ist.

Der BitBox Support kann prüfen, ob eine Nachricht, ein Brief oder ein Anruf tatsächlich von BitBox stammt, und erklären, wie BitBox-Produkte funktionieren. Auf das Guthaben in deiner selbstverwalteten Wallet hat er jedoch keinen Zugriff: Er kann es weder sperren noch übertragen oder wiederherstellen.


So funktionieren betrügerische E-Mails

Mehr darüber, wie gefälschte E-Mails vertrauenswürdige Absender nachahmen, Zeitdruck erzeugen und versuchen, an Wallet-Backups zu gelangen, erfährst du im BitBox-Blogartikel Online-Sicherheit: Betrügerische E-Mails verstehen und erkennen.


Phishing-Versuch melden

Hast du den verdächtigen Kontakt nur erhalten und nichts daraus geöffnet oder ausgeführt, ist eine Meldung optional. Möchtest du ihn melden oder prüfen lassen, öffne das offizielle Kontaktformular des BitBox Supports selbst und erstelle eine neue Anfrage. Antworte nicht auf die verdächtige Nachricht.

Hast du einen Link geöffnet, einen QR-Code gescannt, etwas heruntergeladen oder installiert, deine BitBox verbunden, Informationen eingegeben oder eine Aktion bestätigt, folge den vollständigen Hinweisen im englischsprachigen Leitfaden Nach einem Phishing-Versuch richtig reagieren.

Übermittle ausschliesslich nicht vertrauliche Angaben zum Absender, Webadressen, geschwärzte Screenshots und andere Belege ohne sensible Angaben sowie eine kurze Beschreibung des Ablaufs. Sende niemals Wiederherstellungswörter oder andere geheime Wallet-Daten.