Beende den Kontakt mit dem Absender. Führe über die verdächtige Nachricht, den Anruf, die Website oder Anwendung keine weiteren Aktionen aus und bestätige nichts mehr auf deiner BitBox. Wähle unten die Reaktionen aus, die zu deinen bisherigen Handlungen passen. Es können mehrere zutreffen.

Wiederherstellungswörter weitergegeben oder verdächtige Software ausgeführt?

Wiederherstellungswörter oder Wallet-Backup offengelegt: Gehe sofort zu Du hast Wiederherstellungswörter eingegeben oder ein Wallet-Backup weitergegeben. Setze deine BitBox erst zurück, wenn du die Backup- und Zugriffsvoraussetzungen der dort verlinkten Umzugsanleitung erfüllt hast.

Software ausgeführt oder möglicherweise aktiver Fernzugriff: Trenne den betroffenen Computer vom Netzwerk und ziehe deine BitBox ab. Nutze ein anderes, vertrauenswürdiges Gerät und folge Du hast eine Datei geöffnet oder ausgeführt, Software installiert oder Fernzugriff erlaubt.

 

Sende niemals Wiederherstellungswörter, Wallet-Backups, private Schlüssel, Passwörter, Passphrasen, PINs oder Bestätigungscodes an den BitBox Support oder andere Personen.

Was ist passiert?

Du musst die Risiken nicht selbst nach Schwere einordnen. Folge jeder Reaktion, die auf deinen Fall zutrifft. Wenn der Computer kompromittiert sein könnte, unterbinde zuerst den Zugriff. Nutze anschließend vertrauenswürdige Geräte für alle Maßnahmen an Wallet und Online-Konten.


Deine Wallet schützen

Du hast Wiederherstellungswörter eingegeben oder ein Wallet-Backup weitergegeben

Wenn du Wiederherstellungswörter auf der verdächtigen Website oder in der Anwendung eingegeben oder jemandem dein Wallet-Backup gegeben hast, behandle die Wallet und alle daraus abgeleiteten Konten als kompromittiert. Ein Angreifer kann Guthaben ohne deine BitBox oder dein Gerätepasswort bewegen. Für den Zugriff auf eine separate Wallet mit optionaler Passphrase benötigt er zusätzlich diese Passphrase.

Falls du auch verdächtige Software ausgeführt oder Fernzugriff erlaubt hast, unterbinde zuerst den Computerzugriff wie unter Du hast eine Datei geöffnet oder ausgeführt, Software installiert oder Fernzugriff erlaubt beschrieben. Nutze für die Maßnahmen an der Wallet vertrauenswürdige Geräte.

Liegt Guthaben in einer durch diese Wiederherstellungswörter offengelegten Wallet und kannst du noch darauf zugreifen, übertrage es auf eine neu erstellte Wallet, deren neue Wiederherstellungswörter und neues Backup nie offengelegt wurden. Folge der Anleitung Guthaben mit einer BitBox02 auf eine neue Wallet übertragen.

Setze die BitBox erst zurück, wenn du sämtliche Voraussetzungen der Umzugsanleitung erfüllt hast. Sende kein Guthaben zurück an eine Adresse der offengelegten Wallet.

Kontaktiere den BitBox Support von einem anderen, vertrauenswürdigen Gerät aus, wenn du nicht auf die betroffene Wallet zugreifen, die Voraussetzungen erfüllen oder die Offenlegung einschätzen kannst. Gib eine optionale Passphrase niemals weiter; erwähne lediglich, dass du eine verwendest. Eine Support-Anfrage ersetzt die dringenden Maßnahmen für die Wallet nicht. Solange Guthaben in der betroffenen Wallet liegt, besteht die Gefährdung weiter. Nutze nach dem Umzug ihre Empfangsadressen nicht mehr und bewahre das neue Backup geschützt auf.

Du hast eine unerwartete Aktion oder Transaktion bestätigt

  • Nutze die verdächtige Website oder Anwendung nicht weiter.
  • Prüfe das betroffene Konto und den Transaktionsverlauf in der offiziellen BitBoxApp. Könnte der Computer kompromittiert sein, folge zuerst dem Abschnitt zu Software und Fernzugriff und nutze vertrauenswürdige Geräte. Verbinde die BitBox zur Untersuchung nicht erneut mit dem betroffenen Computer.
  • Notiere die Transaktions-ID und den angezeigten Status, ohne Wallet-Geheimnisse weiterzugeben.
  • Bestätige während der Untersuchung keine weitere Aktion.

Teile dem BitBox Support die Transaktions-ID, den angezeigten Status und deine Erinnerung an die bestätigte Aktion mit. So kann er helfen, das Verhalten der BitBoxApp oder des Geräts einzuordnen. Bestätige auf Aufforderung des Absenders keine weitere Transaktion, um die erste zu „stornieren“, zu „prüfen“ oder „abzusichern“.

War eine Börse, ein Broker, E-Mail-, Zahlungs- oder anderes externes Konto betroffen, kontaktiere den jeweiligen Anbieter über seine unabhängig geöffnete offizielle Website. BitBox kann weder externe Konten sperren noch eine auf der Blockchain bestätigte Transaktion rückgängig machen.

Wenn du nicht feststellen kannst, ob eine Aktion bestätigt oder eine Transaktion an das Netzwerk übermittelt wurde, halte vor weiteren Wallet-Aktionen an und bitte den Support um Hilfe bei der Einordnung nicht vertraulicher Angaben. Eine Transaktion im Verlauf zeigt ihren Status an; sie wird dadurch weder rückgängig gemacht noch eine separate Gefährdung von Konto oder Computer behoben.

Du hast deine BitBox mit einer verdächtigen Website oder Anwendung verbunden

  • Trenne die BitBox vom Computer.
  • Schließe die Website oder Anwendung.
  • Bestätige auf dem Gerät keine weitere Aktion.
  • Könnte der Computer kompromittiert sein, folge zuerst dem Abschnitt zu Software und Fernzugriff und nutze vertrauenswürdige Geräte. Prüfe die Wallet nur mit der offiziellen BitBoxApp von der offiziellen Downloadseite.

Das Verbinden der BitBox allein belegt nicht, dass dein Wallet-Backup offengelegt wurde. Falls du auch Daten eingegeben, Software ausgeführt, Fernzugriff erlaubt oder eine Aktion bestätigt hast, folge den entsprechenden Reaktionen zusätzlich.

Wenn du unsicher bist, was die Website oder Anwendung verlangt oder die BitBox angezeigt hat, kontaktiere den Support mit diesen nicht vertraulichen Angaben, bevor du sie wieder nutzt. Das Trennen beendet weitere Interaktionen mit diesem Computer; andere Gefährdungen erfordern weiterhin ihre eigene Reaktion.


Computerzugriff unterbinden und Wiederherstellung klären

Du hast eine Datei geöffnet oder ausgeführt, Software installiert oder Fernzugriff erlaubt

Dieser Abschnitt gilt auch, wenn du ein Skript oder Installationsprogramm ausgeführt hast, das als Transkript, Dokumentenanzeige oder Update angeboten wurde. Ein Programm für Fernzugriff kann unbemerkt installiert werden. Folge deshalb dieser Reaktion auch dann, wenn du keine Fernzugriffssitzung gesehen und keine Wiederherstellungswörter eingegeben hast. Ein anschließend erscheinendes echtes Installationsprogramm oder eine offizielle Website beweist nicht, dass der Download sicher war.

Unterbinde möglichen Zugriff, bevor du den Vorfall untersuchst oder eine Bereinigung versuchst:

  1. Wenn Fernzugriff aktiv sein könnte, trenne den betroffenen Computer vom Netzwerk: Ziehe gegebenenfalls das Ethernet-Kabel ab und schalte WLAN aus. Warte nicht auf ein sichtbares Sitzungsfenster. Ein geschlossenes Fenster belegt nicht, dass der Zugriff beendet ist.
  2. Ziehe die BitBox vom Computer ab und bestätige auf dem Gerät keine weiteren Aktionen.
  3. Nutze den betroffenen Computer nicht mehr für Wallet, Börse, Broker, E-Mail, Zahlungen oder andere vertrauliche Aktivitäten.
  4. Fahre auf einem anderen, vertrauenswürdigen Gerät fort. Öffne offizielle Websites unabhängig, um BitBox und betroffene Kontoanbieter zu kontaktieren. Hole für die Wiederherstellung des Computers fachkundige Hilfe zur Gerätesicherheit ein.

Die Trennung vom Netzwerk unterbricht Fernzugriff, solange der Computer offline bleibt. Sie entfernt keine installierte Software. Verbinde einen Computer mit vermutetem Fernzugriff nicht erneut, nur um Updates herunterzuladen oder Hilfe zu suchen.

Den betroffenen Computer wiederherstellen

Hole fachkundige Hilfe zur Gerätesicherheit ein, bevor du den Computer wieder für vertrauliche Finanzaktivitäten nutzt. Der BitBox Support kann Wallet- oder Geräteverhalten einordnen, den Computer jedoch nicht untersuchen oder seine Sicherheit bestätigen. Beschreibe in einer BitBox-Anfrage die Datei oder Software und deine Handlungen; sende die verdächtige Datei nicht mit.

Wurde Guthaben gestohlen, sind Ermittlungsbehörden beteiligt oder könnte der Computer Beweismittel enthalten, stimme deren Sicherung mit der zuständigen ermittelnden oder fachkundigen Person ab, bevor du Dateien löschst oder den Computer zurücksetzt, löschst oder neu installierst.

Zur Wiederherstellung können Updates des Betriebssystems und vertrauenswürdiger Sicherheitssoftware sowie ein vollständiger oder, sofern unterstützt, Offline-Schadsoftware-Scan gehören. Das Löschen einer Datei oder von Browserdaten, die Deinstallation des sichtbaren Programms oder ein unauffälliger Scan beweist nicht, dass der Computer frei von Schadsoftware ist.

Lässt sich Schadsoftware nicht entfernen, hält verdächtiges Verhalten an oder ist eine gründlichere Wiederherstellung erforderlich, kann eine Fachperson empfehlen, den Computer zu löschen und das Betriebssystem aus einer vertrauenswürdigen Herstellerquelle neu zu installieren. Dabei können Daten und Beweise verloren gehen; ein betroffenes Backup kann Schadsoftware erneut einschleppen. Ein Klick oder ungeöffneter Download allein rechtfertigt diesen Schritt nicht routinemäßig.

Fernzugriff allein belegt nicht, dass Wiederherstellungswörter offengelegt wurden. Waren auch Kontodaten, ein Wallet-Backup oder eine Bestätigung betroffen, folge den jeweiligen Reaktionen mit vertrauenswürdigen Geräten. Den Computer offline zu halten, begrenzt möglichen Zugriff; seine Wiederherstellung und Maßnahmen für Konten oder Wallet bleiben eigenständige Aufgaben.


Das betroffene Online-Konto absichern

Du hast ein Passwort oder andere Kontodaten eingegeben

Sende das Passwort, den Bestätigungscode oder andere Kontogeheimnisse nicht an den BitBox Support. Zuständig ist der Anbieter des betroffenen E-Mail-, Börsen-, Broker-, Zahlungs- oder anderen Kontos.

  1. Nutze ein anderes, vertrauenswürdiges Gerät und öffne die offizielle Website oder Anwendung des Anbieters unabhängig. Verwende weder einen Link noch eine Telefonnummer aus dem verdächtigen Kontakt.
  2. Ändere das betroffene Passwort und die Passwörter anderer Konten, die dasselbe Passwort verwenden.
  3. Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung und beende unbekannte oder alle aktiven Sitzungen, sofern der Anbieter diese Funktionen anbietet.
  4. Prüfe die letzten Aktivitäten, Wiederherstellungsdaten, verbundenen Anwendungen, Weiterleitungsregeln sowie ausstehende Auszahlungen oder Zahlungen.
  5. Kontaktiere den Anbieter über seinen offiziellen Support, wenn der Zugriff, eine Auszahlung oder eine andere Kontoaktion ungeklärt bleibt.

Führe die Sicherheitsprüfungen des Anbieters durch und kläre unbekannte Zugriffe oder ausstehende Aktionen mit ihm. Kannst du dich nicht anmelden, nutze seine offizielle Kontowiederherstellung vom vertrauenswürdigen Gerät aus. Ein geändertes Passwort allein beendet möglicherweise keine bestehenden Sitzungen.

Das Löschen von Cookies oder Browserverlauf entfernt keine Schadsoftware und ersetzt weder Passwortänderungen noch das Beenden von Sitzungen beim Anbieter. BitBox kann kein externes Konto absichern oder dessen ausstehende Auszahlung stornieren.


Kontakt, Klick oder Download ohne weitere Interaktion

Du hast nur die Nachricht, den Brief oder den Anruf erhalten

Verdächtiger Kontakt allein verschafft dem Absender keinen Zugriff auf deine Wallet.

  • Antworte nicht, klicke keine Links an, scanne keine QR-Codes, öffne keine Anhänge und rufe keine angegebene Telefonnummer an.
  • Blockiere den Absender oder Anrufer.
  • Lösche oder archiviere die Kommunikation sicher, damit du nicht versehentlich damit interagierst.

Wenn du den Kontakt nur erhalten und nicht weiter interagiert hast, sind weder ein Wallet-Reset noch eine Guthabenübertragung oder Support-Anfrage erforderlich. Du kannst den Versuch freiwillig melden oder BitBox um eine Prüfung bitten.

Du hast eine unerwartete Support-Bestätigung erhalten

Ein Betrüger könnte deine E-Mail-Adresse in ein echtes Supportformular eingetragen haben. Die automatische Bestätigung kann daher echt sein, obwohl du keine Anfrage gestellt hast.

  • Halte einen separaten Anrufer, eine Nachricht oder ein Gespräch nicht wegen dieser Bestätigung für legitim.
  • Antworte nicht auf die unerwartete Bestätigung und nutze keine Fallnummern, Links, Telefonnummern oder Mitarbeiterangaben der anderen Person.
  • Wenn du sonst nicht interagiert hast, ist keine Wallet-Aktion nötig.

Wenn BitBox die Anfrage prüfen oder schließen soll, eröffne eine neue offizielle Anfrage und erkläre, dass du die frühere nicht gestellt hast. Das ist freiwillig, wenn sonst nichts passiert ist; die Bestätigung allein erfordert keine Wallet-Aktion.

  • Schließe die Seite.
  • Lade darüber nichts herunter und installiere nichts.
  • Verbinde deine BitBox nicht und bestätige keine von der Seite verlangte Aktion.
  • Öffne die offizielle BitBox-Website manuell, wenn du weiterhin eine legitime Aufgabe erledigen möchtest.

Ein Klick oder eine angezeigte Seite allein belegt nicht, dass dein E-Mail-Konto, Computer, deine BitBox oder Wallet kompromittiert wurde. Nur weil du die Seite geöffnet hast, musst du weder die Wallet zurücksetzen noch Guthaben übertragen.

Wenn nichts heruntergeladen oder ausgeführt wurde und du weder Informationen eingegeben noch ein Gerät verbunden oder eine Aktion bestätigt hast, endet die Interaktion mit dem Schließen der Seite; eine Meldung ist freiwillig. Bist du unsicher, ob eine Datei heruntergeladen wurde, lies den Abschnitt zum ungeöffneten Download. Könnte sie geöffnet oder ausgeführt worden sein, folge vor der Untersuchung den Vorsichtsmaßnahmen zu Software und Fernzugriff.

Du hast eine Datei heruntergeladen, aber nicht geöffnet

Öffne die Datei nicht und führe sie nicht aus.

  • Notiere den Dateinamen und die Herkunftswebsite oder Nachricht, ohne die Website erneut aufzurufen.
  • Lade die Datei nicht hoch und leite sie nicht weiter, es sei denn, der BitBox Support nennt dir ausdrücklich einen sicheren Übermittlungsweg.
  • Lösche die Datei oder verschiebe sie in Quarantäne, sobald sie nicht mehr als Beweismittel gebraucht wird. Entferne sie aus dem Downloadordner beziehungsweise Papierkorb, ohne sie zu öffnen.

Wenn du sicher bist, dass die Datei weder geöffnet noch ausgeführt wurde, belegt der Download allein keine Infektion des Computers. Könnte der Browser sie automatisch geöffnet haben oder weißt du nicht, ob etwas ausgeführt wurde, folge vor der Untersuchung den Vorsichtsmaßnahmen zu Software und Fernzugriff.

Ist die ungeöffnete Datei entfernt oder in Quarantäne, sodass sie nicht versehentlich genutzt werden kann, ist eine Meldung freiwillig. Du kannst Dateiname und Herkunftsadresse angeben, ohne die Datei weiterzugeben.


Support kontaktieren oder den Versuch melden

Unterbinde unmittelbaren Zugriff und folge den passenden Maßnahmen für Wallet oder Konto. Kannst du eine Voraussetzung nicht erfüllen oder nicht sicher fortfahren, halte an und hole Hilfe. Öffne für eine neue BitBox-Anfrage unabhängig das offizielle BitBox-Supportformular. Nutze ein anderes, vertrauenswürdiges Gerät, wenn der Computer kompromittiert sein könnte. Antworte nicht auf die verdächtige Kommunikation und verwende weder deren Telefonnummer, Link oder Fallnummer noch angebliche Mitarbeiterkontakte.

Füge nur nicht vertrauliche Belege bei:

  • Absenderadresse oder Telefonnummer;
  • Website-Adresse;
  • Datum und Kommunikationskanal;
  • Screenshots oder Fotos mit geschwärzten persönlichen Angaben;
  • Dateiname eines verdächtigen Downloads;
  • kurze Beschreibung dessen, was du angeklickt, gescannt, heruntergeladen, installiert, verbunden, eingegeben oder bestätigt hast.

Füge niemals Wiederherstellungswörter, Wallet-Backups, private Schlüssel, Passwörter, Passphrasen, PINs oder Bestätigungscodes bei. Schwärze persönliche Informationen, die zur Erkennung des Versuchs nicht nötig sind, und mache QR-Codes in Screenshots unbrauchbar, sofern der Support keinen konkreten sicheren Übermittlungsweg nennt.

Der BitBox Support kann helfen, Kommunikation zu prüfen und Produktverhalten einzuordnen. Er kann keine externen Konten absichern, die Sicherheit eines Computers bestätigen, Wallet-Geheimnisse wiederherstellen, dein Guthaben kontrollieren oder bestätigte Blockchain-Transaktionen rückgängig machen.